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Gruppenpraxis Internist-Nord.at
Syeda & Lackner & Gregor & Kowatschitsch
FachärztInnen für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und Hepatologie
Internist / Kardiologe / Gastroenterologe
1210 Wien
Ordination: Ärztezentrum Krankenhaus Nord
1210 Wien, Brünner Straße 70/2/401
Tel.:+43 1 270 04 73-0 | Fax: +43 1 270 04 73-20
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Magen-Darm-Erkrankungen

Häufige Magen- und Darmerkrankungen

  • Gastroösophagealer Reflux
  • Sodbrennen
  • Krampfadern der Speiseröhre
  • Speiseröhrenkrebs
  • Gastritis
  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür
  • Magenkrebs
  • Reizmagen
  • Darminfektionen
  • Blinddarmentzündung
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • Adenome / Polypen
  • Darmkrebs
  • Divertikel / Divertikulitis
  • Hämorrhoiden
  • Reizdarm
  • Zöliakie

 

Erkrankungen der Speiseröhre

Bei einer Erkrankung der Speiseröhre treten meist folgende Symptome auf:

  • Schluckbeschwerden
  • Sodbrennen
  • Erbrechen
  • Husten
  • Schmerzen hinter dem Brustbein

Die häufigste Erkrankung der Speiseröhre ist die Entzündung der Speiseröhre, auch gastroösophageale Refluxkrankheit genannt. Dabei fließt Magensäure aus dem Magen in die Speiseröhre zurück, bedingt durch einen gestörten Verschluss der Speiseröhre. Folglich verspürt der Patient Sodbrennen. Unbehandelt kann dadurch Geschwüre an der Wand der Speiseröhre entstehen.

Bei Patienten, die an Leberzirrhose leiden, können sich Krampfadern an der Speiseröhre bilden. Diese können leicht bluten, und somit eine Lebensgefahr darstellen.

Von Speiseröhrenkrebs sind Männer drei Mal so häufig betroffen wie Frauen. Meist werden sie leider sehr spät entdeckt, erst wenn die ersten Schluckbeschwerden auftreten. Verursacht wir der Speiseröhrenkrebs meist durch übermäßigen Alkoholkonsum oder Nikotingenuss sowie durch die Refluxkrankheit.

 

Erkrankungen des Magens und Zwölffingerdarms

Bei einer Erkrankung des Magens treten meist folgende Symptome auf:

  • Druckgefühl im Oberbauch
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Druckschmerz im Magenbereich

Meist verursacht eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) diese Symptome. Hierbei greift die Magensäure die Magenschleimhaut an. Auslöser dafür sind häufig Medikamente, übermäßiger Alkohol- bzw. Nikotingenuss, weiters aber auch Bakterien oder Viren.

Eine wichtige Rolle spielt dabei das Magenbakterium Helicobacter pylori. Dieses Bakterium kann chronische Magenentzündungen bis hin zu offene Wunden (Geschwür oder Ulzera) im Magen und Zwölffingerdarm verursachen. Unbehandelt können Ulzera im schlimmsten Fall zu Magenblutungen führen oder einen Magendurchbruch verursachen.

Bei Magenkrebs spielt meist eine familiäre Veranlagung eine Rolle. Aber auch ungesunde Ernährung, Rauchen, Alkohol oder eine chronische Entzündung mit Helicobacter Pylori kann die Entstehung von Magenkrebs fördern.

Als Reizmagen wird eine Störung der Magenfunktion bezeichnet, die sich nicht auf eine eindeutige organische Ursache zurückführen lässt. Sie kann sich durch Beschwerden zeigen wie Schmerzen, vorzeitiges Sättigungsgefühl, Völlegefühl, Magendruck, saures Aufstoßen, Magenbrennen, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Blähungen. Die Symptome können in ihrer Stärke zu- oder abnehmen sowie vorübergehend oder dauerhaft auftreten. Die Ursachen sind bisher nicht eindeutig geklärt. Als Auslöser gelten Ernährungsgewohnheiten, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und psychische Belastungssituationen.

Erkrankungen des Darms

Bei einer Erkrankung des Darms treten meist folgende Symptome auf:

  • Stuhlunregelmäßigkeiten wie Durchfall oder Verstopfung
  • Schmerzen bzw. Krämpfe im gesamten Bauchbereich
  • Blähungen in Kombination mit Blut im Stuhl oder vermehrten Schleimauflagerungen

Die Darminfektionen (Enteritis) gehören zu den häufigsten Darmerkrankungen. Eine Darmentzündung ist eine entzündliche Erkrankung des Darms bzw. im engeren Sinne des Dünndarms.  Krankheitserreger und Parasiten, die über Nahrungsmittel oder verschmutztes Trinkwasser aufgenommen werden, können die Darmschleimhaut schädigen. Etwa ein Drittel aller Darminfektionen werden durch Viren verursacht. Durchfall, Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit sind die Folge.

Falls die Entzündung ausschließlich den Wurmfortsatz betrifft, spricht man von einer Blinddarmentzündung. Diese wird durch Krankheitserreger oder Fremdstoffe (z. B. Obstkerne) ausgelöst und verursacht typische Beschwerden wie Schmerzen in der Nabel- oder Magengegend, Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit und Fieber. Als Folge muss meist der Wurmfortsatz operativ entfernt werden, um einem Darmdurchbruch vorzubeugen.

Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) kommt es zu einer Entzündung des Darms, häufig mit der Folge von wiederkehrenden Bauchschmerzen und Durchfall. Die zwei häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) sind Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Diese beiden Krankheiten weisen viele Ähnlichkeiten auf und sind manchmal schwierig voneinander zu unterscheiden. Es gibt jedoch mehrere Unterschiede. Morbus Crohn kann beispielsweise jeden Abschnitt des Verdauungstraktes befallen, während die Colitis ulcerosa fast immer nur im Dickdarm auftritt. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht bekannt. Die Nachweislage legt nahe, dass eine krankhafte Immunreaktion auf Darmbakterien oder andere Stoffe bei Personen mit genetischer Prädisposition beteiligt sind. Die Diagnose erfolgt durch Untersuchungen von Blut- und Stuhlproben sowie mittels Endoskopie mit Gewebsbiopsie.

Auch gutartige Tumore (Adenome oder Polypen) sind häufig im Dickdarm zu finden. Meist sind sie harmlos, jedoch kann aus harmlosen Adenomen/Polypen leider auch Darmkrebs entstehen.

Darmkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Tumoren des Verdauungstraktes. Die Heilungschancen sind jedoch sehr gut, falls der Darmkrebs im Anfangsstadium festgestellt wird.  Daher werden regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ab dem 50. Lebensjahr empfohlen!

Manchmal findet man im Dickdarm Ausbuchtungen der Darmschleimhaut, sogenannte Divertikeln. Diese entstehen vermutlich bei hartem Stuhl, wenn der Darm einen hohen Druck aufwenden muss, um den Darminhalt weiter zu transportieren. Diese können sich entzünden, mit dem Resultat einer Divertikulitis.

Blut im Stuhl sowie Juckreiz im Analbereich werden häufig durch Hämorrhoiden verursacht. Das sind Vergrößerungen eines Gefäßpolsters, welcher den Analkanal umgibt und diesen zusammen mit der Muskulatur verschließt. Ursachen dafür sind meist ballaststoffarme Ernährung und eine ungünstige Sitzhaltung. Prinzipiell handelt es sich dabei um eine harmlose Erkrankung, jedoch sollte bei Blut im Stuhl unbedingt ein Gastroenterologe aufgesucht werden, um Darmkrebs auszuschließen.

Ähnlich wie auch beim Magen findet man im Darm das Krankheitsbild des Reizdarms. Hier stehen chronische Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Blähungen im Vordergrund. Pathologische Veränderungen des Darms sind dabei jedoch nicht festzustellen. Vermutlich wird ein Reizdarm durch falsche Ernährung und psychische Probleme ausgelöst. Da sich die Symptome des Reizdarms und des Darmkrebses ähneln, sollte immer ein Gastroenterologe zur Abklärung aufgesucht werden.

Auch die Zöliakie bzw. einheimische Sprue ist eine klassische Störung des Darms. Hierbei handelt es sich um eine Unverträglichkeit der Dünndarmschleimhaut gegenüber Gluten. Gluten ist ein Getreideeiweiß, das in den Getreidesorten wie Roggen, Weizen und Hafer vorhanden ist. Ursache der Zöliakie ist vermutlich ein vererbbarer Enzymdefekt.

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